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Rob Ickes & Trey Hensley (USA)

Rob (Dobro) und Trey (Gitarre) spielen ihre Instrumente mit einer unglaublichen Geschwindigkeit, Präzision und einer Intensität, die ihresgleichen sucht. Seit 2015 touren die beiden, durch die gemeinsame Zuneigung für Bluegrass, Country, Blues, Western Swing und allerlei String-Band-Musik verbunden, von den gigantischen Festivals in den USA über das australische Outback hin zu renommierten Folk-Festivals in England. Das passen Rob Ickes, einer der führenden Dobro-Stilisten, und Trey Hensley, ein begnadeter Gitarrist und Sänger, bestens an Spring Bluegrass Festival, wo sie wie überall das Publikum ins Staunen versetzen werden.

 

Henhouse Prowlers (USA)

Die Henhouse Prowlers sind wahre Bluegrass Ambassadoren. Kurz nach der Jahrtausendwende mit dem unkomplizierten Vorhaben gegründet, eigenständige und kraftvolle Bluegrass-Musik zu spielen, findet sich das Quartett heutzutage zu einer Nahtstelle zwischen Auftritten, Diplomatie und Wissensvermittlung wieder. Mittlerweile sind die Prowlers in über 25 Ländern aufgetreten, haben jeweils auch Anleihen an die lokale Musik eingebaut und damit die universelle Sprache der Musik Wirklichkeit werden lassen. Es sind vier liebenswerte, musikverrückte Grossstadt-Traditionalisten, die Bluegrass und alte Folksongs mit grosser Leidenschaft und vor allem mit viel Können und Power spielen.

 

The Original Five (SWE)

Gepflegte und gesittete Bluegrass-Musik lässt das Spring Bluegrass Festival Willisau exklusiv aus Schweden einfliegen. Das musikalische Fundament der 2010 ins Leben gerufenen Kombo aus gestandenen Herren der skandinavischen Szene ist der klassische Bluegrass der 40er- und 50er-Jahre. Aber auch moderne Einflüsse, nicht zuletzt durch ihre eigenen Songs, lassen die Musiker aus Malmö in ihr Repertoire einfliessen. Selbstverständlich haben die Originalfünfen, die stets als Quartett auftreten, ihre ofenfrische CD «Wipe Away Those Tears» dabei.

 

 
Jeff Scroggins & Colorado (USA)

«A Bluegrass Explosion», so schilderte ein überwältigter Journalist das Konzert von Jeff Scroggins & Colorado. Zuhause in den Front Range-Bergen von Colorado hat sich das Quintett zu einer der mitreissendsten Live Bands im Bluegrass entwickelt. Permanent sind sie seit 2011 weltweit mit ihrem vielfältigen Sound unterwegs, in dem sich die ganze Farbigkeit der Bluegrass Geschichte spiegelt. Die zwei Generationen Musiker in der Band erzeugen eine Spannung aus Tradition und Neuem. Gefühlvolle Gesangs-Solisten, aufregend intensiver mehrstimmiger Gesang, erstklassige Songs, überaus kraftvoll virtuoses Solospiel und blindes rhythmisches Verständnis untereinander sind die Elemente, mit denen Bluegrass seit siebzig Jahren so erfolgreich wurde und bis heute lebendig blieb. In Jeff Scroggins & Colorado findet man genau das, durchsetzt mit der Energie zukunftsweisender Weiterentwicklungen wie New Acoustic, Newgrass und JamGrass. Und die Kenner schwelgen in den beinahe klassischen Adaptionen der frühen Country Gents-Klassiker.

 

Lonesome Ace Stringband (CAN)

Raue Oldtime-Musik-Power, wie sie selbst im tiefen Süden der USA nicht besser zu finden ist: Die Lonesome Ace Stringband aus Toronto bringt den Oldtime, die ekstatische und rein akustische Vorform der Bluegrass-Musik, ohne Kompromisse in die Konzerthallen von heute. Sie scheuen sich allerdings nicht, das historische Klangbild mit kreativem Mut zeitgemäss aufzufrischen. Angefeuert vom gnadenlosen Kontrabass-Rhythmus Max Heinemanns paaren sich das authentisch perkussive Clawhammer-Banjo von Chris Coole und die unwiderstehlich relaxte Geige von John Showman zu einer hinreissenden Mischung. Hier regiert mit der Kraft der puren Melodie das, was Folk-Musik überall auf der Welt so beliebt macht: Wilde, tranceartige Fiddl-Banjo-Tunes, die allen Beine machen, ergreifende Songs und drei überaus kernige und virtuose Typen auf der Bühne, deren Lebenserfahrung in jeder Note spürbar ist. In Kanada sind die «Asse» Legenden, gelten vielen sogar als die wichtigsten Künstler ihrer Musik.

 

 
Old Baby Mackerel (UK)

Die vier verrückten Musiker, eine Frau und drei Abenteurer, aus England spielen schnellen, schuhplattlernden Bluegrass. Sie bieten einen Mix aus blasenwerfenden Soli, Harmoniegsang und rauem Hillbilly-Stil, härter als der sprichwörtliche «Nine Pound Hammer». Schön altmodisch sind die Lieder über Whisky, das Morden und Eisenbahnen. Jeweils mit über 500 Schlägen pro Minute gespielt und Harmonien, die unbarmherziger nicht sein könnten. Auch deshalb kommt die Band eigens zur 20. Ausgabe des Festivals aus England angeflogen. Luft holen ist jedenfalls für später angesagt.

 

Blue Lizard (CH)

Anfang der neunziger Jahre trafen sich im Berner Oberland drei unverfrorene Jungs mit Gitarre, Banjo und Bass zum gemeinsamen Singen und Musizieren. Die Musik aus dem Südosten der USA hatte es ihnen angetan, jene Klänge, die sich seit den vierziger Jahren zu einem Stil verdichtet haben und mit der späteren Genrebezeichnung «Bluegrass» bekannt geworden sind. Unter dem Namen «Fritz and Friends» traten jene Kerle auf, meist an privaten Anlässen. Im Jahre 1996 kam die Fiddlerin Rosemarie Bauer dazu, die Geburtsstunde von Blue Lizard hatte geschlagen. Zusammen mit Werner Schurink (Bass), Fritz Schranz (Gitarre) und Res Nobs (Banjo) präsentieren sich aktuell die blauen Eidechsen. Urchiger Natursound, rau und ungehobelt, aber auch zart und melancholisch, so ihr Stil. Die Songs erzählen von blau grünen Grasweiden in Kentucky, dem Ursprungsort dieser frischen Musik. Aber auch zeitgemässe Coverversionen von Tim O’Brien, Lennon/Mc Cartney oder Bob Dylan bereichern ihr Repertoire.

 

 
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